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Die HemiCAP PF Wave Prothese

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Articulation:

Type:

Die HemiCAP PF Wave zur kongruenten Rekonstruktion des patello-femoralen Gleitlagers besteht aus:

  • einem distal-femoral trochlearen Implantat, das mittels einer konischen Fixationsschraube dauerhaft verbunden wird
  • einer Patella-Komponente aus Polyethylen

HemiCAP® Implantat (Lauffläche): Kobalt-Chrom-Legierung (Co-Cr-Mo)

Die Oberfläche des HemiCAP Implantats, die der Reibung der artikulierenden Gelenke ausgesetzt ist, besteht aus einer Kobalt-Chrom-Legierung, einem sehr haltbaren und stabilen Material, dass sich bereits seit Jahrzehnten in der Endoprothetik bewährt hat.

 

Oberflächenbeschichtung (Implantatrückfläche): Titanium (CP Ti)

Die Oberfläche der Implantatunterseite ist mit dem besonders körperverträglichen Titanium-Plasma-Spray beschichtet.

Fixationsschraube: Titanium-Legierung (Ti-6Al-4V)

Die Schraube zur Fixierung des Implantats im Knochen besteht aus einer ebenfalls sehr verträglichen Titanium-Legierung.

Patella Komponente: Ultra-hochmolekulares Polyethylen (UHMWPE)

 

Indikation

Das HemiCAP Wave Implantat ist indiziert bei Patienten

  • mit auf das distal patello-femorale Gelenk beschränkter Osteoarthrose
  • mit vorangegangenar patellarer Dislokation oder patellarer Fraktur
  • bei denen chirurgische Verfahren bislang versagt haben (Arthroskopie, Anhebung der Tuberositas tibiae, laterale Ablösung etc.)
  • bei denen Schmerzen bzw. eine Deformität oder Dysfunktion fortbestehen

 

Kontraindikationen

  • Rheumatoide Arthritis
  • Stoffwechselstörungen, die die Knochenbildung oder –heilung beeinträchtigen könnten.
  • Bestehende Infektionen, die auf den Implantationsbereich übergreifen könnten
  • Chronische Instabilität oder unzulängliche Weichteile/Stützstrukturen
  • Gefäß- oder Muskelinsuffizienz
  • Patienten, die nicht bereit sind, prä- und postoperative Instruktionen zu befolgen.

 

Vorteile für den Patienten

  • Minimal-invasives Verfahren durch kleine Gelenkeröffnung
  • Nur kurze OP-Zeit
  • Gelenk rekonstruierende und Knochen erhaltende Therapie
  • Inlay-Verfahren ermöglicht sehr gute Anpassung an die Anatomie
  • Gefühl des körpereigenen Gelenks
  • Ein für den Patienten schonendes Verfahren, da nach der OP nur geringe Schmerzen und Schwellungen auftreten
  • Kurze Rehabilitationsphase
  • Das versorgte Gelenk kann schon nach kurzer Zeit wieder belastet werden und ist im vollen Umfang beweglich
  • Schnelle Rückkehr zu gewohnten Aktivitäten in Beruf und Freizeit
  • Keine sportlichen Einschränkungen
  • Option für intensivere Versorgungen bleiben erhalten
  • Sämtliche Optionen für weiterführende Lösungsmöglichkeiten (Totalendoprothetik Knie) bleiben bestehen

 

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